wieder in Matema und Ikombe

Sonntag, 3. Juni Matema

das ist mein Frühstückstisch am Sonntag in Matema
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Von Freitag auf Samstag hat es schwer geregnet. Samstag hab ich dann erst später angefangen. Wir haben noch einen Bock gebaut.
Nachmittag bin ich den noch feuchten Pfad nach Matema gekraxelt.
Abends habe ich ein Huhn beim Chief gekocht.
Das Huhn wurde vor meinen Augen von den Kindern gejagt und gefangen.
Man braucht eigentlich viel frischen Fenchel, ich hatte nur Samen in Dar gekauft.
So geht das eigentlich:
Das Huhn in Olivenöl anbraten, salzen. Zwiebeln dazu, dann geschnitten die Fenchelknollen. So viel, dass das Huhn rundrum Fenchel hat (3 bis 4 Knollen, das Grünzeug kann auch rein) Ordentlich Köcheln oder im Ofen auf 200 Grad bei Umluft. Ab und zu den Weisswein in den Mund und die zweite Hälfte des Glases auf das Huhn. 2 grosse Esslöffel oder mehr würzigen Honig auf das Huhn geben.
Je nach Bedarf gleich zu Beginn frischen Peproni ins heisse Öl geben.
Zum Ende hin ordenlich Knoblauch hinein geben.
Das ganze so lange treiben, bis das Huhn vom Knochen fällt. Dazu passt Reis.

Ich hatte nur einen Blechtopf und einen kleinen Tonofen, wie sie ihn in Ikombe herstellen mit Holzkohle zur Verfügung. Den Wein hab ich mit dem Mountainbike aus dem CrokodileCamp geholt. Der war lecker! Ein Premier Grand Cru aus Südafrika.
Es ist für die Umstände gut gelungen. Die Sosse kam dem Original nahe. Habe ein paar Tomaten reingeschnippelt. Hat allen geschmeckt.

Freitag 1. Juni Ikombe

Liege in finsterer Nacht vor meiner Hütte in der Hängematte.
Vier von sechs schweren Böcken sind fertig.
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Jetzt geht es an die Bodenkonstruktion. Das Holz ist nicht ohne. Schweres Mahagoni. Schwierig zu bearbeiten. Die Maschinen sind prima!
Ich habe immer viele Zuschauer. Langsam gewöhne ich mich daran.

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Ich bin von Mittwoch an hier geblieben. Vollständig hier zu wohnen, wäre eine Herausforderung. Reis, Kochbananen, manchmal ein paar Bohnen und immer etwas Fisch…
Kein Bier!
Ich habe zwei Fussbälle mitgebracht. Das ist der Renner! Der erste ist schon fast hinüber.
Morgen quäle ich mich wieder durch die Berge und mache dann beim Chief ein Huhn auf italienische Art.
Nächste Woche läuft mein Visa ab. Vielleicht muss ich dann mal kurz nach Malawi ausreisen…

so sieht der Sonnenuntergang von Ikombe gesehen über Malawi aus:
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Mittwoch, 30. Mai Ikombe

Der Transport hat geklappt. Schweres Gerät bei Wellengang ins Boot und wieder heraus gehievt.
Der Generator leistet gute Arbeit, alle Maschinen funktionieren bestens.
Habe heut mit dem Bau von Böcken begonnen, auf denen ich das Boot aufbauen werde.
Irrer Sonnenuntergang über Malawi!

Mittwoch, 30. Mai Matema

Gestern sollte eigentlich das Equipment übern See nach Ikombe geschifft werden, aber der Chief hatte einen allergischen Anfall und musste nachts ins Hospital.
Nachher dann der nächste Anlauf.
Besucher sind nun alle abgereist. Ich bleibe bis Samstag in Ikombe. Am Samstag mache ich ein Huhn auf italienische Art beim Chief.

Sonntag, 27.5.2012 Matema

Bis Iringa haben wir es nicht geschafft. Wir sind erst Mittag aus Dar raus gekommen.
Im Immigration Office war das Netzwerk out of order und so musste ich zurück in die Stadt um die 550$ auf eine Bank einzuzahlen. Als wir zurück waren reichte dann die Quittung von der Bank nicht aus. Sie brauchen eine zusätzliche elektronische Bestätigung – aber das Netzwerk war ja…
Das ist vielleicht ein Scheiss Apperat!!
Nun soll das permit mit dem Bus nach Kyela geschickt werden und ich muss es da abholen lassen. Eine hoffentlich endliche Geschichte…

Wir haben vor Mikumi in der TanSwiss Lodge übernachtet. Für das Geld nicht berauschend.
Die Landschaft wechselte ständig. Sehr sehr schön. Ist mir bei der ersten Fahrt gar nicht so ins Auge gekommen.

In Iringa habe ich Amanda besucht und ein paar Kollegen von der Sprachschule getroffen.

Wir sind dann noch bis Uyole gekommen (dicht vor Mbeya).
Viele Baustellen unterwegs – eine dänische Firma erneuert die Strasse grundständig.
Die Expressbusse waren wieder fürchterlich! Kommen mit wahnsinniger Geschwindikeit bis an die hintere Stossstange und überholen auch in Kurven. Lebensgefährlich! Aber jede Company will die schnellste sein. Da hat der Fahrer keine Chance.

Heute Vormittag sind wir in Matema angekommen. Die letzten 40 km im Schleichgang.
Die schlimmsten Stellen wären für den Toyota Corolla unpassierbar. Die Busse haben tiefe Löcher gewühlt.
Wir haben beim Chief das ganze Equipment abgeladen.
Ich hab ihm einen schönene Panamahut geschenkt. Steht ihm sehr gut!

Freitag, 25.5.2012

Sitze wieder mal im Immigration Office in Dar. Über weitläufige Kontakte haben wir (ein Freund aus Deutschland wird mich noch einige Tage begleiten) ein Frau getroffen, die hier als Immigration Officer arbeitet. Auch der Taxifahrer, der uns gestern durch die Stadt gefahren hat verfügt über beste Beziehungen. Er sitzt neben mir. Sein Bruder ist auch Immigration Officer. Vielleicht klappt es ja heute…
Heute Abend wollen wir in Iringa sein.

In Dar habe ich gestern den Bootsmotor abgeholt, eine ganze Menge Material und ein 6500 Watt Aggregat von Yamaha. Das haben wir im Shop probe laufen lassen und zwei grosse Sägen gleichzeitig ran geklemmt.

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